Hallöchen und Ahoi ihr lieben Weihnachtswichtel,
neulich haben wir zum Testen Kokosmehl erhalten. Ich dachte mir super, jetzt kann ich endlich Macarons mit feinem Mehl backen.

DSC_0065 (Medium)Die gemahlenen Mandeln waren mir einfach immer zu grob. Tja hätte ich mich mal vor der Bewerbung zum Thema “Kokosmehl” belesen. Denn normales Weizenmehl oder auch gemahlene Mandeln lassen sich nicht einfach 1:1 ersetzen. Ich wusste zur Bewerbung nicht, dass Kokosmehl extrem stark Flüssigkeiten aufsaugt und sich so für Macarons nicht eignet. Tja blöd gelaufen. Ausprobieren wollte ich das Mehl trotzdem und macht mich auf die Suche nach einem Rezept via Google. Leider fand ich nur Low-Carb und andere gesunde Dinge. Ich möchte hier keinen Ernährungsstil verurteilen, aber Backen passt für mich nicht mit Kaloriensparen oder Abnehmen zusammen. Bei Kuchen soll es mir schmecken und nicht mein Gewissen beruhigen. Also habe ich mir aus einem Muffinrezept selbst etwas zusammengebastelt. Es ist jetzt zwar nicht mehr glutenfrei und vegan oder was weiß ich, aber egal. Hier meine Zusammenstellung (ich rate vom Ausprobieren allerdings ab):

  • 120g KokosmehlDSC_0046 (Medium)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier
  • 4 Esslöffel Nutella
  • ca. 5 Esslöffel Milch

Bei meiner Recherche hatte ich gelesen, dass Gebäck mit Kokosmehl sehr trocken ist und habe daher anstatt Kakao lieber Nutella genommen. Der Teig hatte nach dem Mischen eine komische Konsistenz, irgendwie klebrig und trotzdem krümelig. Abgerundet habe ich das Ganze noch mit etwas Spekulatiusgewürz (für das Weihnachtsfeeling 😉 ). Den Teig in die Förmchen zu bekommen, gestaltet sich auch etwas interessant. Ich habe ihn dann einfach mit den Händen in die Mulden gedrückt. Nach gut 20 Minuten bei 150°C (Umluft) lachten mir riesige und unappetitliche Dinger aus dem Ofen entgegen. Nachdem ersten Bissen habe ich entscheiden die Muffins zu entsorgen. Ich kann  gut Backen, aber das ist eklig. Geschmacklich erinnert es mich an etwas altes, ranziges mit einer komischen Kokosnote im Abgang. Die Konsistenz ist auch seltsam, immer noch breiig und krisselig. Innen sind die Muffins recht saftig, aber sie stopfen ungemein. Ich kann mir nicht vorstellen einen ganzen zu essen. Selbst einen kleinen Bissen finde ich zu viel.DSC_0050 (Medium)
Allerdings wollte ich diesen Tiefschlag nicht auf mir sitzen lassen, eventuell habe ich ja etwas falsch gemacht. Oder es trifft einfach nicht meinen Geschmack. Auf der Seite “Backen macht glücklich” habe ich dieses Rezept für einen Tassenkuchen (https://www.backenmachtgluecklich.de/experimente/low-carb-tassenkuchen-aus-der-mikrowelle-mit-kokosmehl.html) gefunden. Die Zubereitung ist schnell gemacht und geschmacklich ist es lecker. Das nächste Mal nehme ich nur mehr Schokolade ;). Allerdings ist dieses krisselige Gefühl immer noch da.

Fazit

Ich sehe ein, dass Kokosmehl viele Ballaststoffe und Proteine hat. Allerdings wird es keinen Platz in meiner Küche finden. Ich bleibe beim Backen bei meinem guten alten Weizenmehl. Ich glaube ich bin aber auch einfach kein Low-Carb-Fan und beim zweiten Rezept war das Ergebnis schon viel besser. Das Kokosmehl von “wohltuer” hat aber ein tolle Qualität und lässt sich gut verarbeiten. Am Produkt kann ich nichts aussetzen.
Daher: 5 von 5 Sternen
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P.S.: Das Produkt wurde uns im Austausch für einen fairen Test zur Verfügung gestellt. Das hat keinen Einfluss auf unser Urteil.
Aus rechtlichen Gründen bezeichne ich den Text hiermit als Werbung.
gibt`s übrigens hier
Für weitere Vorschläge zur Verarbeitung von Kokosmehl wäre ich dankbar, denn es muss ja alle werden. Wer hat Tipps und Rezepte für mich?