Musik in meinem Toy? [Bluetooth-Mastrubator von nalone (4 von 5)]

 

Bei Sextoys kenne ich mich bestens aus. Alle möglichen Arten und Hersteller von Toys haben wir schon getestet (aber nicht immer berichtet). Unser heutiger Kandidat konnte mich dennoch von einer anderen Geräteklasse überzeugen: den vibrierenden Mastrubatoren.

Update am Artikelende.

Nach meinem Test eines sehr ähnlichen Lumunu-Produktes war ich davon überzeugt, dass ein solches Gerät nicht für mich wäre und eine Fleshlight das Non-Plus-Ultra darstellt. Doch mir wurde das Gegenteil bewiesen.

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Der Oxxy kommt sicher gebettet an

Verarbeitung und Design

Ich liebe es wenn ein Erwachsenen-Spielzeug eine verspielte und ästhetische Ausstrahlung besitzt.
Diesen Wunsch kann Oxxy definitv erfüllen. Hier denkt man keine Sekunde daran etwas verruchtes zu tuen. Dazu trägt auch sicher das intensive Pink bei. Die Verarbeitung ist sehr gut gelungen. Alle Teile sitzen ordentlich aneinander (obwohl es ein kleines Spaltmass gibt). Das Material ist stabil und zeigt sich beim Drucktest absolut unbeeindruckt.

Die Funktionen

Neben den „normalen“ Funktionen wie die Vibrationsprogramme und die Ansteuerung via Bluetooth, gibt es eine (zumindest für mich) absolute Neuheit. Wird eine Bluetoothverbindung hergestellt und Musik vom Handy abgespielt. Vibriert das Toy nicht nur passend zum Bass, sondern der gesamte Klang wird über Lautsprecher abgespielt, welche im Gerät integriert sind. Davon kann man sicherlich beim Betrachten diverser Filme profitieren, da normalerweise kein Klang abgespielt wird, wenn ein Vibrator angesteuert wird. Ich spielte zum Test allerdings Musical-Lieder ab, was doch etwas irritierend war (hier hätte ich vielleicht die Anleitung lesen sollen). Leider ist der integrierte Lautsprecher ein absoluter Klangverweigerer! Der Sound ist alles außer gut.

Wenn der Klang stört, kann dieser durch das Anbringen von Kopfhörern unterbunden werden. Dies wäre besser mit einer Taste geschehen.

Die „Nutzung“

Das Gerät ist recht eng. Wer Kondome der Größe XL nutzt, bekommt beinah Beklemmungen. Außerdem ist der Schaft sehr kurz. Was bei einem Vibrator allerdings weniger schlimm ist, da die meiste Stimulation an der Eichel geschieht.

Die Steuerung ist sehr einfach und lenkt nie von den Gefühlen ab. Dies habe ich schon deutlich schlechter erlebt. Einen kleines Pluspunkt gibt es für das Finden der richtigen Beleuchtungsstärke der Tasten. Häufig kommen diese Tasten einer Taschenlampe gleich.

Sehr interessant ist die Nutzung des „Gummiballs“ an der Spitze des Toys. Wird dieser zusammengepresst, verengt sich der Schaft des Mastrubators.

 

 

Reinigung

Ist der Spaß vorbei gibt es bei Mastrubatoren zumeist ein Problem: Die Reinigung. Doch das funktioniert beim Oxxy ausgezeichnet. Denn er ist 100%ig wasserdicht, auch ein Bad hat er überstanden. Allerdings muss man darauf achten, dass alle Anschlüsse geschlossen sind und sollte niemals mit hohen Wasserdruck die Lautsprecherlöcher reinigen. Hier könnte es zu Problemen kommen.

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Im Lieferumfang ist auch die lilafarbene Tasche enthalten

Fazit

Der Oxxy ist ein tolles Toy und bringt Herren in kurzer Zeit zum Höhepunkt. Allerdings empfinde ich die Orgasmen bei einer Penetrationssimulation (wie bei den Fleshlights) als erheblich intensiver. Dies könnte allerdings den persönlichen Geschmack zugesprochen werden. Anders ist dies bei der schlechten Qualität der integrierten Lautsprechern. Über diese Lautsprecher möchte ich keine Frau stöhnen hören. Dabei wird er nämlich höllisch übersteuern. Positiv hingegen ist die Wasserfestigkeit, welche die Reinigung wesentlich vereinfacht.

Wertung: 4 von 5

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P.S.: Ist das Motto des Herstellers „You are not alone“ irgendwie unvorteilhaft für ein solches Gerät? Oder geht es nur mir so? Was meint ihr, schreibt dazu am besten einen Kommentar.

Update: Durch die recht starken Vibrationen und der weichen, runden Öffnung lässt sich auch die Frau gut mit diesem Toy bespaßen (als Auflagevibrator. Anne empfand dabei auch die Möglichkeit zur „Luftansaugung“ als interessant.

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