Das Auge hört mit [Harman Kardon Soundsticks III]

vKennt ihr auch diese Lautsprecher, welche toll aussehen aber leider furchtbar klingen? Ich konnte mit Designlautsprechern nie viel anfangen, aber diese haben mich von Anfang an fasziniert. Doch wie können Lautsprecher aus durchsichtigen Plastik klingen?

Das Design:

In den meisten Fällen gefällt mir das Apple Design nicht, doch hier mache ich eine Ausnahme. Jonathan Ive (Chefdesigner von Apple) hat bei den Soundsticks einen sehr luftig und leicht wirkenden Lautsprecher kreiert. Die Besondere Stärke besteht darin, dass sie sehr unauffällig sind und gleichzeitig auffallen. Das klingt etwas seltsam, ich kann es aber erklären: beim konzentrierten Arbeiten verschwinden sie regelrecht aus dem Sichtfeld, kommt man jedoch ins Zimmer fallen sie sofort auf.

Besonders gefällt mir, dass das komplette Innenleben der Lautsprecher betrachtet werden kann. Besonders der Subwoofer mit seiner LED-Beleuchtung. Übrigens stehen die Lautsprecher im New York Museum of Modern Art und sind auch bei den Machern diverser Sitcoms sehr beliebt. Mir sind sie bereits bei The Big Bang Theory, How I Met Your Mother und Two And A Half Man aufgefallen.

Der Klang:

Hat euch hören schon einmal Spaß gemacht? Wenn nicht, dann holt euch diese Boxen. Der Klang ist wahnsinnig präzise und klar. Bei jeden Klang hört man, ist das Instrument rechts, mittig oder links auf der Klangbühne, das habe ich so noch nie gehört (außer bei Kopfhörern). Der Klang ist sehr, sehr kühl und analytisch. Wer Lieder wie „Clean Bandit – Rather Be“ mag, der ist bei diesen Lautsprechern definitiv richtig. Der Bass ist recht kräftig aber für manche Leute etwas zu gering (Ich stelle ihn meistens sogar etwas zurück – Da sind die Geschmäcker verschieden). Manche mögen halt präzisen und sauberen Klang andere brauchen Kopfschmerzen und wackelnde Möbel ;). Wichtig ist, dass ihr für den guten Klang immer genau im Klangdreieck sitzen müsst (das ist bei Breitbändern typisch), sollte aber bei PC-Lautsprechern möglich sein. Um dies zu vereinfachen sind die beiden Satelliten neigbar.

Der Downforce-Bassreflex-Subwoofer und die beiden Satelliten mit je 4 Breitbändern und Bassreflexöffnung können mich vollkommen überzeugen. Besonders da der Subwoofer wirklich nur die tiefen Töne und die Satelliten die hohen und mittleren übernehmen, es gibt da keinerlei Überschneidungen.

Verarbeitung und Aufbau:

Die Verarbeitung ist sehr hochwertig, alles ist stabil die Spaltmaße sind alle gleichmäßig (wenn auch recht groß)

Der Aufbau ist ganz einfach Satelliten an den Subwoofer anschließen und der Subwoofer mit Strom und PC verbinden. Die Kabel sind lang genug. Mit missfällt allerdings, das zwischen den Lautsprechern Spezialkabel verwendet werden und keine normalen Klinkenanschlüsse (wie bei jeden Handy). Der Anschluss an den PC erfolgt dann aber doch via Klinke (Bei den ersten Soundsticks, war es noch USB, auch eine Wireless Variante existiert)

Fazit:

Lautsprecher mit einen genialen, leichten Design und genialen Klang, was soll man hier falsch machen? Kaufen! (wenn auch nicht ganz billig).

Die Lautsprecher sind wirklich toll, ein absoluter Augenschmaus und sehr klarer Klang der ein hervorragendes räumliches Klangbild ermöglicht. Wer eine Reine Rumskiste sucht, wird hier aber nicht glücklich und findet auch passendere Lautsprecher für weit weniger Geld.

Kaufen könnt ihr die Soundsticks III hier Jetzt bestellen.

Hinweis 1:

Wenn die Sticks zu teuer sind, kaufe einfach die SoundSticks II  , der Klang ist der selbe, es gibt nur minimal verschiedene Designelemente.
Hinweis 2:

Diese Lautsprecher sind für den Schreibtisch wirklich ideal, aber für das Wohnzimmer eher ungeeignet, da sie einen sehr definierten Sweetspot besitzen. Hier kann ich folgendes wärmstens empfehlen: den Selbstbau

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